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Björn Diether im Porträt: High Tech und Hunsrück

Björn Diether kommt viel herum: Tagsüber bereist der URANO-System Engineer und Virtualisierungsspezialist die digitalen Welten der Nullen und Einsen. Und nach Feierabend ist er in den Wiesen und Wäldern des Hunsrücks unterwegs. Hunsrück und High Tech? Ist diese Mischung nicht ein bisschen merkwürdig? „Überhaupt nicht“, findet Björn Diether, ich finde es sehr gut, dass ich mich bei URANO nicht zwischen einer IT-Karriere und meiner Heimatregion entscheiden muss.“

Björn Diether (Jahrgang 1991) ist in Hergenfeld im Kreis Bad Kreuznach aufgewachsen. Schon früh nimmt ihn sein Großvater mit auf lange Wanderungen. Ganze Tage verbringen die beiden damit, die Ausläufer des Mittelgebirges zu erkunden. Ihre Touren führen sie bis in die Rheinebene hinunter. Das prägt. Bis heute ist es für Björn Diether wichtig, viel Zeit in der Natur zu verbringen.  Auch sein Interesse an der IT wird im Kreis der Familie geweckt. Dieses Mal ist es aber nicht der Großvater, sondern ein älterer Cousin, der als Programmierer arbeitet. Schnell ist sich auch Björn Diether sicher, dass er später etwas mit Computern machen will. Deshalb bewirbt er sich bei URANO um ein Praktikum. Beim Bad Kreuznacher IT-Dienstleister fühlt er sich wohl, und auch die Kollegen sind sehr zufrieden. „URANO ist auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich nicht Fachinformatiker für Systemintegration werden will“, sagt Björn Diether, der das Angebot gerne annimmt.

Die Ausbildung läuft so gut, dass er sie verkürzen und direkt in den Job einsteigen kann. „Angefangen habe ich im First und Second Level Support“, erinnert sich Björn Diether, „und ich konnte auch schon Kollegen in bestimmten Fragen beraten und anleiten.“ Fachlich reizt ihn insbesondere die Virtualisierung von Desktops und Anwendungen: „Beispielsweise eröffnen Virtualisierungslösungen viele Möglichkeiten für unkomplizierte und zeitgemäße Homeoffice-Regelungen: Mitarbeiter und Unternehmen profitieren davon, dass man sich heute mit passender Authentifizierug von überall in ein sicheres Netzwerk einwählen kann.“

Dass Björn Diether auch außerhalb von URANO Berufserfahrung sammelt, hat familiäre Gründe, die einen zwischenzeitlichen Umzug erforderlich machen. Er nutzt die Gelegenheit und lernt die Arbeit in der internen IT-Abteilung eines Unternehmens in der Region Idar-Oberstein kennen. „Das war eine gute Zeit“, sagt Björn Diether im Rückblick, „aber die Karriere-Perspektiven und die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sind bei URANO vielfältiger.“

Aus- und Weiterbildung liegen Björn Diether sehr am Herzen. Deshalb hat er parallel zum Job ein Fernstudium im Fach IT-Management aufgenommen. Aus demselben Grund engagiert er sich auch als ehrenamtlicher Prüfer bei der Industrie- und Handelskammer. Und wie es der Zufall so will, trifft er dort ausgerechnet auf Michael Dupuis, der bei URANO das Team Infrastructure leitet. Im Small Talk unter Prüferkollegen reift die Rückkehr-Idee. Björn Diether und seine Partnerin suchen und finden eine schöne Wohnung in der Mitte zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein. „Das ist nicht nur wieder sehr nahe dran an meiner Heimatregion, sondern auch absolut bezahlbar und außerdem über die ausgebaute Bundesstraße gut angebunden an Bad Kreuznach“, sagt Björn Diether, der mittlerweile als Mitarbeiter des Teams Infrastructure wieder für URANO im Einsatz ist. Momentan arbeitet er gemeinsam mit einem Kollegen daran, einem großen Kunden beim Umstieg von einer herkömmlichen Fileserver-Struktur auf einen Cloud-Speicherdienst zu helfen. Und auch in seinen Studienplänen unterstützt ihn der neue, alte Arbeitgeber: „Ich bin gerade dabei, zur Hochschule Mainz zu wechseln, um dort den dualen Bachelor Wirtschaftsinformatik zu absolvieren.“

Trotz der Doppelbelastung bleibt Björn Diether nach wie vor genug Zeit in der Natur. Denn nach getaner Arbeit schnürt er entweder die Outdoor-Schuhe oder er schlüpft in die Biker-Jacke, setzt sich den Helm auf und schwingt sich aufs Quad: „Man muss ja die Natur nicht immer zu Fuß erleben“, schmunzelt er. „Und wie gesagt: Hightech und Hunsrück passen gut zusammen.“